IS-H an den Salzburger Landeskliniken
ATSP hat in den Salzburger Landeskliniken (SALK) das SAP-Patientenmanagement eingeführt – in der Rekordzeit von acht Monaten. Dabei war das Tiroler IT-Unternehmen sowohl für das Projektmanagement als auch für die Implementierung der Software verantwortlich.
Salzburger Landeskliniken
Projektmanagement und Implementierung der Patienten-Abrechnung
14 Monate
AGFA Orbis dient als führendes System für die Patienten-Administration sowie für die medizinisch-pflegerische Dokumentation. ATSP hat eine entsprechende Anbindung an das SAP System zur nachfolgenden Administration und Abrechnung mittels der Branchenlösung SAP IS-H entwickelt.
Die Prozessführung der Abrechnung mittels SAP IS-H erfolgt für die Landeskrankenanstalten und Einrichtungen der SALK:
- LKH Salzburg / Universitätsklinikum der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität
- Christian-Doppler-Klinik
- Landesklinik St. Veit
- Sportmedizin GmbH
- Labor GmbH
Eine wesentliche Herausforderung der SALK-Lösung ist die durchgängige Anbindung der Patienten- und Falladministration an das KIS-System. Die Diagnosen- und Leistungsdokumentation erfolgt in Orbis und wird aus dem tarifneutralen medizinischen Leistungskatalog in einen Abrechnungskatalog umgeschlüsselt.
ATSP hat die Abrechnung so gestaltet, dass sie sowohl eine ausgeprägte Verlässlichkeit als auch eine hohe Automatisierung aufweist – das sichert Effizienzvorteile. So sind etwa die ambulante und stationäre Abrechnung fast vollständig automatisiert (Ausnahme: Sonderklasse).
Die Honorarabrechnung der SALK mit dezentraler Pool-Aufteilung und dezentraler Administration ist vollständig im SAP System abgebildet.
Folgende Kernfunktionen sind umgesetzt:
- Patientenadministration als Kernel zur Anbindung an Orbis und zur zentralen Falladministration durch die Abrechnungsabteilung
- vollständige ambulante und stationäre Abrechnung
- Kostenträgerkommunikation ( ELDA, EDIVKA und Papierform )
- elektronischer Datenaustausch mit Versicherungen (Kostenübernahmen, Leistungsabrechnungen, Zahlungsavise und Befundübermittlung)
- Schnittstelle zum Klinischen Informationssystem
- Honorarabrechnung für Ärzte
- teilweise hochkomplexe Leistungsregeln (Abrechnungslogiken und –regeln) zur Automatisierung
- Data Warehouse (SAP BW) und Berichtswesen zur Abrechnung, Controlling und administrativen Daten
- Kostenstellenrechnung und Konzept zur Trägerrechnung
- diverse Drucksorten
Zukünftig soll das technische Zusammenwirken vom Klinischen Informationssystem mit SAP IS-H weiter verbessert werden – sowohl durch Applikationserweiterungen und Schnittstellen-Funktionen als auch durch organisatorische Maßnahmen. Deshalb hat ATSP die Prozesse in der SALK analysiert und Empfehlungen für Verbesserungen erarbeitet.
Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung werden vollständig mittels SAP CO durchgeführt. Die Werkzeuge des SAP CO verbunden mit dem Datawarehouse BW ermöglichen umfassendes Controlling und Reporting. Im Datawarehouse werden die Administrations- und Abrechnungsdaten mit KIS-Daten zusammengeführt.
Zusätzlich hat ATSP das SAP PS (Projektsystem)-Modul implementiert. Mit ihm können Investitionsvorhaben transparent abgewickelt werden. Projektstrukturelemente und zum Teil individualisierte Berichte helfen bei der Gliederung, Vertragsdokumentation, Budgetierung, Liquiditätsplanung und Controlling diverser Vorhaben – insbesondere von Bauprojekten.